
Fachpublikationen zum Bereich "Depressive Erkrankungen"
Bischkopf, J. (2009): So nah und doch so fern. Mit depressiv erkrankten Menschen leben. Bonn: Balance.
⇒ Angehörige von depressiv erkrankten Menschen stellen andere Fragen als die Patienten selbst: Bin ich vielleicht Schuld an der Depression meines Partners? Muss ich mir deshalb vieles gefallen lassen? Wie kann ich wirklich helfen? Antworten gibt J.B. in diesem Ratgeber und nimmt dabei konsequent die Perspektive der Angehörigen ein.
Blum, D./Dauenhauer, M. (2004): „Und wo bleibe ich?!“ Leben mit depressiven Menschen. Ostfildern: Deutscher Verlag für Gesundheitspflege.
⇒ Es handelt sich um einen Leitfaden für Angehörige, der in Seminaren für Angehörige erprobt wurde.
Bock, Th./Koesler, A. (2005): Bipolare Störungen. Manie und Depression verstehen und behandeln, Bonn.
⇒ Manie und Depression verändern Emotionalität und Antrieb in extremer Weise, sind Ausdruck menschlicher Möglichkeit und dreifacher Krankheitsdynamik - mit spezifischen Denk- und Handlungsmustern, somatischer Eigendynamik und großer Belastung der Familien.Manisch-depressive Erkrankungen sind weder monokausal zu erklären, noch unipolar zu behandeln. Der Psychologe Thomas Bock und der Arzt Andreas Koesler werben für ein umfassendes Verständnis bipolarer Störungen, für eine psychotherapeutische Grundhaltung, die Medikation integriert, über Edukation hinausgeht und die Angehörigen einbezieht. Ausführlich stellen sie ihr in zehn Jahren entwickeltes und bewährtes Gruppentherapie-Konzept vor, das offenbar gerade Menschen mit bipolaren Störungen große Chancen bietet: durch eine spielerische Arbeit mit Polaritäten, einer gegenseitig unterstützenden Begleitung durch Krisen, der Stärkung von Ressourcen und Kompetenzen und einer besseren Selbstwahrnehmung, gespiegelt durch die anderen Teilnehmer. Entstanden ist ein schulenübergreifendes, verständliches, konkretes und praxisrelevantes Therapiehandbuch.
Börgens, S.: Das Kind ist da, das Glück lässt auf sich warten, BALANCE ratgeber.
⇒ Anpassungsschwierigkeiten nach der Geburt sind normal. Damit aus dem seelischen Tief keine anhaltende Depression wird, gibt Dr. Börgens jungen Müttern und ihren Familien wertvolle Empfehlungen zur Bewältigung des Alltags.
Bronisch, Th. (1995): Der Suizid. Ursachen, Warnsignale, Prävention. München: Verlag C.H. Beck.
Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. (Hg.) (2008): Mit psychisch Kranken leben. Rat und Hilfe für Angehörige. Bonn: Balance.
⇒ Umfassender Überblick über die häufigsten psychischen Krankheiten, ihre Behandlung und das psychosoziale Versorgungssystem. Ein Buch, das besonders für Angehörige hilfreich ist, die das erste Mal mit psychischen Krisen konfrontiert sind.
Dioda, C./Gomez, T. (1999): Warum konnten wir dich nicht halten. Wenn ein Mensch, den man liebt, sich das Leben genommen hat. Zürich: Kreuz-Verlag.
Dinner, P. (2005): Depression. 100 Fragen, 100 Antworten. Bern: Huber.
⇒ Fragen und Kurzantworten zu allen wichtigen Aspekten von Depression.
Epstein Rosen, L.E./Amador, X.F. (2002): Wenn der Mensch, den du liebst, depressiv ist. Wie man Angehörigen oder Freunden hilft. Bern u.a.: Rowohlt Taschenbuch Verlag.
⇒ Ratgeber, der auf die unterschiedlichen Beziehungen (Partner, Kinder, alte Menschen, Freunde) in jeweils extra Kapiteln eingeht, viele Beispiele aus dem amerikanischen Original.
Giger-Bütler, J. (2010): Jetzt geht es um mich. Die Depression besiegen. Anleitung zur Selbsthilfe. Weinheim und Basel: Beltz Verlag.
⇒ Dieses Buch hilft beim eigenständigen Ausstieg aus der Depression. Ganz allmählich baut der Leser bei der Lektüre neue Denkmuster für sich auf, die helfen, die depressive Spirale zu überwinden. Ein Leben zu führen, in dem es endlich einmal um einen selbst geht und man nicht immer nur versucht, die Erwartungen anderer zu erfüllen.
Greve, N./Osterfeld, M./ Diekmann, B (2008): Umgang mit Psychopharmaka. Ein Patientenratgeber. Bonn: Balance.
⇒ Dieses Buch stellt die ganze Bandbreite der wichtigsten Psychopharmaka vor. Einzelne Medikamente können nachgeschlagen werden und sind verständlich beschrieben.
Hegerl, U./Niescken, S. (2008): Depression bewältigen: Die Lebensfreue wiederfinden: So erkennen Sie frühzeitig Signale, finden wirksame Hilfe und beugen Rückfälle vor, Stuttgart: Trias.
Hegerl, U./Althaus, D., Reiners, H. (2006): Depressiv? Zwei Fachleute und ein Betroffener beantworten die 111 wichtigsten Fragen, München: Kösel-Verlag.
Hegerl, U./Althaus, D./Reiners, H. (2005): Das Rätsel Depression – Eine Krankheit wird entschlüsselt, München: C.H. Beck.
Hesse, A. M. (2005): Wendepunkte – wie Frauen aus der Depression finden, Freiburg: Herder Spektrum.
Johnstone, M. (2008): Mein schwarzer Hund. Wie ich meine Depression an die Leine legte. München: Kunstmann.
⇒ Bilderbuch, in dem ein Betroffener die Symptome einer Depression beschreibt und Mut macht, die Depression „an die Leine zu legen“.
Johnstone, A./Johnstone M. (2009): Mit dem schwarzen Hund leben. Wie Angehörige und Freunde, depressiven Menschen helfen können ohne sich selbst zu verlieren. München: Kunstmann.
Mahnkopf, A. (2009): Basiswissen: Umgang mit depressiven Patienten, Bonn.
⇒ Depressive Menschen sind eine große Herausforderung für Therapeuten. Es begegnen ihnen Menschen mit tiefer Resignation und Antriebslosigkeit, die dem Leben meist nichts mehr abgewinnen können. Deshalb ist eine zentrale Frage bei der Behandlung: Wie kann authentisch und überzeugend Hoffnung auf Besserung vermittelt werden.
Die Gesundung schwer depressiv Erkrankter vollzieht sich in kleinen Schritten. Neuerliche depressive Einbrüche in besonders belastenden Lebenssituationen sind sehr wahrscheinlich. Gelassenheit, Geduld, Empathie und Wertschätzung sind deshalb wichtige Kompetenzen und Grundlagen therapeutischen Handelns. Angela Mahnkopf zeigt an vielen Beispielen aus ihrer Praxis, wie ein motivierender Umgang mit depressiven Patienten gelingen kann. Sie berücksichtigt aber auch die emotionale Situation der Helfenden und ermutigt sie, ihrerseits die Hoffnung nie zu verlieren.
Mattejat, F./Lisofsky, B. (2008): Nicht von schlechten Eltern. Kinder psychisch Kranker. Bonn: Balance.
⇒ Überblick über die Situation der Kinder psychisch Kranker mit Beiträgen von Betroffenen und Experten.
Mosch, E. von (2009): Mamas Monster. Was ist nur mit Mama los? Bonn: Balance.
⇒ Vorlesebuch für 3 – bis 6-jährige Kinder und deren Eltern.
Müller-Rörich, Th./Hass, K./Margue, F./Broek, A.v./Wagner, R. (2007): Schattendasein. Das unverstandene Leiden Depression, Berlin: Springer.
⇒ Erfahrungen Betroffener und Angehöriger aus dem Kompetenznetz Depression wurden zu einem Ratgeber zusammengefasst und verdichtet.
Nieklewski, G./Rieke-Nieklewski, R. (2008): Depression überwinden. Niemals aufgeben. Herausgegeben von der Stiftung Warentest. Auflage: 4.
⇒ Führt sehr klar und verständlich in Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten ein.
Pitschel-Walz, G. (2003): Lebensfreude zurückgewinnen – Ratgeber für Menschen mit Depressionen und deren Angehörigen, Urban & Fischer.
Reiners, H. (2010): Was aus der Depression hilft: Das Leben akzeptieren – Verantwortung übernehmen – Schritte wagen, München: Kösel-Verlag.
Reiners, H. (2007): Die gezähmte Depression, München: Kösel-Verlag.
Reiners, H. (2002): Das heimatlose Ich. Aus der Depression zurück ins Leben, München: Kösel Verlag.
Solomon, A. (2001): Saturns Schatten. Die dunklen Welten der Depression. Frankfurt: Fischer Verlag.
Teising, M. (1992): Alt und lebensmüde: Suizidneigungen bei älteren Menschen. München/Basel: Reinhardt Verlag.
Woggon, B. (2004): Ich kann nicht wollen. Berichte depressiver Patienten. Bern: Huber.
⇒ Eine Sammlung von Erfahrungen von Betroffenen und ihren Angehörigen, herausgegeben mit medizinischen Kommentaren.
Wolfersdorf, Manfred (2010): Depression – Die Krankheit bewältigen, BALANCE ratgeber.
⇒ Die Depression ist heute die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung in den westlichen Ländern – und sie ist gut behandelbar! Prof. Dr. Manfred Wolfersdorf, einer der international anerkanntesten Experten zur Depressions- und Suizidforschung, hat den erfolgreichen Ratgeber für Betroffene und Angehörige für diese Ausgabe komplett aktualisiert und überarbeitet. Neu ist u.a. das Thema Männer und Depression. Anschauliche und einfühlsame Fallschilderungen führen in die Problematik ein. Ausführlich werden Symptome, Verursacher und Therapiemöglichkeiten beschrieben.
BARMER Ersatzkasse (Hg.) (2007): Depressionen Erkennen. Verstehen. Behandeln. Wuppertal: Zimmermann Druck + Verlag GmbH.
Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. (Hg.) (2009): Depression. Antworten auf die häufigsten Fragen von Familien mit depressiv erkrankten Menschen. Bad Honnef: Siebengebirgs-Druck.
Techniker Krankenkasse (Hg.) (2008): Depression. Ein Information für Patienten und Angehörige Odenthal: nexus GmbH.