Depressive Erkrankungen

Stärkung der seelischen Gesundheit

Zielgruppen:

  • Bevölkerung
  • Angehörige von Menschen mit depressiven Erkrankungen
  • Kinder psychisch kranker Eltern
  • Junge Mütter und Familien

Strategie:

  • Verbreitung von Informationen und Selbsthilfestrategien über das Internet
  • Frühzeitige und rasche Behandlung von Erkrankungen, die als Risikofaktoren für depressive Erkrankungen gelten (z.B. Angststörungen, chronische Schmerzen)
  • Angebote zur flächendeckenden Unterstützung der Kinder psychisch kranker Eltern
  • Angebote für junge Mütter und Familien (Früherkennung von Postpartumdepressionen, Reduktion von besonderen Familienbelastungen, Umgang mit Schreibabys etc.)
  • Angebote für Angehörige
  • Behandlungsmöglichkeiten für Mutter und Kind im stationären/ambulanten Bereich
  • Psychotherapeutische Interventionen, besonders für Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene

Maßnahmen:

  • Umfangreiche Hinweise auf Selbsthilfearbeit über das Internet
  • Förderung von Selbsthilfegruppenarbeit für Angehörige (Akteure: TMSFG, Krankenkassen)
  • Sorgentelefon (Akteure: Telefonseelsorge, Sozialpsychiatrische Dienste)
  • Initiierung, Unterstützung und Aufbau regionaler Bündnisse/Netzwerke gegen Depression in allen Regionen Thüringens (Akteure: AG Depression, Landkreise, Städte, Leistungserbringer vor Ort)
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit der OPK (Akteur: TMSFG)
  • Flexiblere Bedarfsplanung der KV (Akteure: KV)
  • Umsetzung der Quotenregelung bei Zulassungen von Psychotherapeuten (Akteure: KV)
  • Modellprojekt des Landes „Verbesserung der Kooperation von KJH und KJPn“ (Akteure: TMSFG,Regionen)
  • Veröffentlichung und Multiplikation der Ergebnisse in die Regionen Thüringens (TMSFG,Regionen)
  • Modellprojekt des Landes in Erfurt, gefördert durch das TMSFG „Betreuung von Kindern psychisch erkrankter Eltern“ (Akteure: TMSFG)
  • Aufklärung von Angehörigen, Hinweise auf Selbsthilfe-Gruppen, Hilfestellung für die Beantragung von Sonderkuren für Angehörige (Akteure: TMSFG, LIGA)

Perspektive/geplante Maßnahmen:

  • Psychologische Institutsambulanzen für „Notfallversorgung“/als erste Anlaufstelle (Akteure: TMSFG, Krankenhäuser, Krankenkassen)
  • Entwicklung eines flächendeckenden Hilfesystems für Kinder psychisch kranker Eltern
  • Zusammenarbeit mit dem Hebammen Landesverband Thüringen e.V. und den niedergelassenen Ärzten (Akteure: TMSFG, Hebammen Landesverband Thüringen e.V., Referentenpool)
  • Schaffung räumlicher Voraussetzungen in Kliniken, Betreuungskapazitäten sichern, Sicherstellung der Finanzierung durch Krankenkassen (Akteure: Krankenkassen, Leistungserbringer)