Depressive Erkrankungen

Diagnostik / Indikationsstellung und Therapie

Folgende Teilziele wurden formuliert:

  1. Förderung der Primärversorger, um in der Pflege und in den Beratungsstellen die Kompetenz herzustellen, depressive Erkrankungen zu erkennen und mit ihnen umzugehen.
  2. Bedarfsgerechte Überweisung zu einer fachärztlichen (psychotherapeutischen) Diagnostik und Behandlung im Rahmen fachübergreifender Kooperationsformen (zeitnah, barrierefrei und unter Berücksichtigung differentieller Indikationsstellungen.
  3. Qualitätssicherung hinsichtlich einer umfassenden evidenzbasierten medikamentösen, psychotherapeutischen und ergänzenden Therapie.
  4. Schnelle, umfassende und angemessene Versorgung akut depressiver Patienten, insbesondere Suizidgefährdeter sowie Patienten mit chronischen und rezidivierenden Depressionen unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte.
  5. Unterstützung von Selbsthilfegruppen und deren Aktivitäten durch die Behandelnden.
  6. Anwendung von wissenschaftlich anerkannten und klinisch wirksamen Behandlungsverfahren im ambulanten und stationären Bereich.