Diagnostik / Indikationsstellung und Therapie
Folgende Teilziele wurden formuliert:
- Förderung der Primärversorger, um in der Pflege und in den Beratungsstellen die Kompetenz herzustellen, depressive Erkrankungen zu erkennen und mit ihnen umzugehen.
- Bedarfsgerechte Überweisung zu einer fachärztlichen (psychotherapeutischen) Diagnostik und Behandlung im Rahmen fachübergreifender Kooperationsformen (zeitnah, barrierefrei und unter Berücksichtigung differentieller Indikationsstellungen.
- Qualitätssicherung hinsichtlich einer umfassenden evidenzbasierten medikamentösen, psychotherapeutischen und ergänzenden Therapie.
- Schnelle, umfassende und angemessene Versorgung akut depressiver Patienten, insbesondere Suizidgefährdeter sowie Patienten mit chronischen und rezidivierenden Depressionen unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte.
- Unterstützung von Selbsthilfegruppen und deren Aktivitäten durch die Behandelnden.
- Anwendung von wissenschaftlich anerkannten und klinisch wirksamen Behandlungsverfahren im ambulanten und stationären Bereich.